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	<title>teilzeit Archive - TEILZEIT.TALENTE</title>
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		<title>Teilzeit nervt: Welche Vorurteile gibt es und wie lassen sich diese entkräften?</title>
		<link>https://teilzeittalente.de/teilzeit-nervt-welche-vorurteile-gibt-es-und-wie-lassen-sich-diese-entkraeften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Moritz Orendt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:03:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führen in Teilzeit]]></category>
		<category><![CDATA[teilzeit]]></category>
		<category><![CDATA[vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wunsch, in Teilzeit zu arbeiten, stößt in den meisten Organisationen bisher auf alles andere als Begeisterung. Umso wichtiger ist es, dass wir mal die Karten auf den Tisch legen! Deswegen schauen wir uns an, welche gängigen Vorurteile es gegen Teilzeitarbeit gibt, an welchen dieser Vorurteile etwas dran ist und wie Teilzeitarbeit zum Erfolgsmodell für Mitarbeitende und Unternehmen wird. Hier kommen die TOP 5 Vorurteile: Menschen, die in Teilzeit arbeiten, sind weniger motiviert und engagiert in der Arbeit Der Vorwurf: Arbeit steht nicht an erster Stelle im Leben von Teilzeitkräften. Der Erwerbsarbeit wird nicht alles untergeordnet: Es gibt beispielsweise Kinder, die betreut werden, Eltern, die gepflegt werden, ein Ehrenamt oder eine nebenberufliche Selbstständigkeit. Deswegen machen Teilzeitkräfte &#8222;Dienst nach Vorschrift&#8220; und sind nicht sonderlich motiviert, da Wichtiges außerhalb der Arbeit ihre Tatkräft erfordert. Unsere Einordnung: Dass Leben auch außerhalb der Arbeit stattfindet, spricht eher für eine motivierte und tatkräftige Persönlichkeit als für eine, die es geruhsam angehen lässt. Tatsächlich ist auch das genaue Gegenteil des Vorwurfs richtig: In einer Studie haben 63% der befragten Führungskräfte angegeben, dass sie durch die Nutzung flexibler Arbeitsmodelle motivierter sind (2023: Karlshaus, Kaehler &#8211; Teilzeitführung: wissenschaftliche Impulse und aktuelle Praxisbeispiele). Das hat auch positive Auswirkungen auf die Produktivität. Das Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur zeigt in einer Studie, dass Teilzeitarbeit Flexibilität und Produktivität fördert. Teilzeitkräfte wollen sich nicht weiterbilden und entwickeln Der Vorwurf: Menschen, die in Teilzeit arbeiten, haben mit ihrer Karriere abgeschlossen (Teilzeit = EDEKA Ende der Karriere) &#8211; sonst würden sie ja Vollzeit arbeiten. Deswegen lohnt es sich für Arbeitgebende auch nicht, in deren Weiterbildung und -Entwicklung zu investieren. Unsere Einordnung: Das ist so pauschal in vielen Dimensionen einfach falsch. Erstens haben Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche Bedürfnisse. Wenn ein Vater nach der Geburt seines Kindes erst einmal ein paar Jahre seine Erwerbsarbeit reduziert, sagt das nichts über dessen Karriereambitionen auf das gesamte Berufsleben gesehen aus. Zweitens entwickeln sich Menschen auch außerhalb der Lohnarbeitszeit erheblich weiter: Elternschaft als Booster für die Entwicklung von ganz wesentlichen &#8211; auch für die Arbeitswelt gut nutzbaren &#8211; Fähigkeiten ist sogar das Thema von Unternehmen, wie zum Beispiel mycollective. Aber auch im Ehrenamt, im Side Business oder in der Pflege entwickeln Mitarbeiter Fähigkeiten und Perspektiven, die über traditionelle Weiterentwicklungsmaßnamen schwer auszubilden sind. Drittens stimmt es zwar, dass Teilzeitkräfte weniger Weiterbildung wahrnehmen. Aber das liegt ganz wesentlich an den angebotenen Möglichkeiten. Zum Einen werden ihnen deutlich weniger Maßnahmen angeboten. Zum Anderen passen die Angebote oft nicht zur Lebenssituation von Teilzeitkräften. Zum Beispiel ist es für eine Mutter von einem Säugling sehr schwer möglich, auf eine fünftägige Führungskräfteschulung in Vollklausur zu fahren. In diesem Fall würden remote-fähige Formate deutlich mehr Anklang finden. Führung in Teilzeit funktioniert nicht Der Vorwurf: Führungpositionen sind oft mit einem erheblichen Arbeistaufwand verbunden. Außerdem müssen Führungskräfte für ihre Mitarbeiter da sein. Sogar Vollzeitkräfte machen oft Überstunden &#8211; wie soll das dann in Teilzeit gehen? Unsere Einordnung: Johanna hat kürzlich sogar ein Buch veröffentlich, warum und wie das sehr gut möglich ist. Damit Führung in Teilzeit zum Erfolg wird, müssen aber Führungsaufgaben anders ausgefüllt werden als dies bisher in vielen Unternehmen der Fall ist, zum Beispiel: Der Fokus muss auf den Ergebnissen und nicht auf die Arbeitszeit gelegt werden. Gute Vertretungsregelungen sorgen dafür, dass auch in Abwesenheit der Führungskraft entschieden werden kann. Gut strukturiertes und dokumentiertes Wissen machen Mitarbeiter:innen eigene Entscheidungen leichter. Ein großer Vorteil von Teilzeitführung wird hier auch gleich offensichtlich: Die dafür notwendigen Strukturen und Prozesse machen das Arbeitsleben auch für alle Vollzeitmitarbeiter:innen leichter und angenehmer. So wird Teilzeitfreundlichkeit zum Produktivitätsbooster für die gesamte Organisation. Ganz nebenbei wird auch das Problem gelöst, dass Frauen viel zu selten Führungspositionen bekleiden wollen. Menschen, die in Teilzeit arbeiten, sind teurer und aufwändiger in der Verwaltung Der Vorwurf: Für die Mitarbeiterverwaltung ist es egal, ob jemand Vollzeit oder Teilzeit arbeitet. Die Kosten, zum Beispiel für die Lohnabrechnung, bleiben gleich. Deswegen sind Teilzeitmitarbeiter teurer, weil ich für die gleichen Kosten weniger Arbeit bekomme. Dazu kommen noch die Meetingzeiten, die oft für Vollzeit- und Teilzeitkräfte ähnlich sind. Wenn für die Abstimmung zwei Stunden pro Woche notwendig sind, kriege ich bei einer 40-Stunden-Woche 38 Stunden &#8222;Nettoarbeit&#8220; pro Woche und bei einer 20-Stunden-Mitarbeiterin nur 18. Unsere Einordnung: Im Gegensatz zu den bisherigen Vorurteilen ist dieser Vorwurf grundsätzlich richtig. Die Frage aus unserer Sicht ist: Wie sehr fallen diese Kosten wirklich ins Gewicht im Vergleich zu den Fähigkeiten und der Leistung, die eine passende Besetzung der Stelle mit sich bringen würde? Sind die paar Verwaltungseuros wirklich entscheidend? Die zur Abstimmung benötigten Meetings sind für viele Organisationen das Argument, um eine Untergrenze an Arbeitsstunden pro Woche festzulegen (zum Beispiel 12 oder 20 Stunden), unter der eine Anstellung wenig Sinn ergibt. Grundsätzlich ist eine gute Meeting-Disziplin einer der entscheidenden Schlüssel zu Produktivitätsgewinnen in Organisationen, wie auch die Studie zur 4-Tage-Woche gerade wieder gezeigt hat. Teilzeitkräfte machen alles kompliziert, weil zum Beispiel Meetingszeiten um deren Verfügbarkeiten herum gebaut werden müssen Der Vorwurf: Wenn alle die ganze Woche 9-to-5 arbeiten, ist es ein Leichtes, am Montagmorgen das so wichtige Teammeeting zu halten. Sobald eine Teilzeitkraft am Montag nicht arbeitet, geht die Suche nach dem optimalen Zeitpunkt los: Dienstag ist Kundentermin, Mittwoch ist jemand anderes nicht da, etc&#8230; Außerdem ist es wichtig, dass der/die Kundenbetreuer:in zur Stelle ist, wenn die Kundin anruft. Sonst kann die Sache nicht direkt aus der Welt geschafft werden und das ist auch kein guter Service. Unsere Einordnung: Eine Organisation darauf aufzubauen, dass alle immer verfügbar sind, ist kurzsichtig. Alle brauchen mal einen Urlaub, sind krank oder sind mal in einem anderen wichtigen Termin. Deswegen ist geteiltes und jederzeit abrufbares Wissen, zum Beispiel in einem guten Wiki, klare Prozesse, und schlüssige Vertretungsregeln so wichtig. Unser Verständnis von Teilzeitfreundlichkeit umfasst nicht die Erlaubnis, dass jede:r sich immer die Arbeitstage und Zeiten aussuchen kann. Natürlich sind wir dafür, die Wünsche der Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Allerdings sind auch die Erfordernisse der Organisation zu beachten &#8211; und da kann ein wöchentliches Team-Meeting dazugehören. Fazit: teilzeitfreundliche Arbeitgebende sind moderne und produktive Organisationen Die Vorwürfe gegen Teilzeitarbeit als Bremse für Organisationen lassen sich ausräumen. Aus unserer Sicht sind Teilzeitkräfte sogar eher ein Frühwarnsystem für Abläufe und Prozesse, die nicht rund laufen. Vollzeitkräfte können diese Probleme durch Zeit und Anwesenheit verdecken, Teilzeitkräfte nicht. Deswegen ist eine teilzeitfreundliche Organisation eine produktive Organisationen mit klaren Prozessen. Wer auf dem Weg zur teilzeitfreundlichen Organisation Unterstützung benötigt, kann sich sehr gerne bei uns melden. Genau dafür sind wir da! Dieser Beitrag basiert auf unserem ersten TEILZEIT.TALENTE Talk. Vielen Dank an alle, die dabei waren und mitdiskutiert haben. Hier finden sich die Slides. Nachdem wir in unserem ersten TEILZEIT.TALENTE Talks auf die Argumente gegen Teilzeit geschaut haben, wollen wir in unseren nächsten Talks auf Vorreiterunternehmen blicken, die Teilzeitfreundlichkeit sehr gut umsetzen: Wir freuen uns wieder auf zahlreiche Gäste und Fragen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teilzeittalente.de/teilzeit-nervt-welche-vorurteile-gibt-es-und-wie-lassen-sich-diese-entkraeften/">Teilzeit nervt: Welche Vorurteile gibt es und wie lassen sich diese entkräften?</a> erschien zuerst auf <a href="https://teilzeittalente.de">TEILZEIT.TALENTE</a>.</p>
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<p>Der Wunsch, in Teilzeit zu arbeiten, stößt in den meisten Organisationen bisher auf alles andere als Begeisterung. Umso wichtiger ist es, dass wir mal die Karten auf den Tisch legen!</p>



<p>Deswegen schauen wir uns an, welche gängigen Vorurteile es gegen Teilzeitarbeit gibt, an welchen dieser Vorurteile etwas dran ist und wie Teilzeitarbeit zum Erfolgsmodell für Mitarbeitende und Unternehmen wird.</p>



<p>Hier kommen die <strong>TOP 5 Vorurteile</strong>:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Menschen, die in Teilzeit arbeiten, sind weniger motiviert und engagiert in der Arbeit</h2>



<p><strong>Der Vorwurf</strong>: Arbeit steht nicht an erster Stelle im Leben von Teilzeitkräften. Der Erwerbsarbeit wird nicht alles untergeordnet: Es gibt beispielsweise Kinder, die betreut werden, Eltern, die gepflegt werden, ein Ehrenamt oder eine nebenberufliche Selbstständigkeit. Deswegen machen Teilzeitkräfte &#8222;Dienst nach Vorschrift&#8220; und sind nicht sonderlich motiviert, da Wichtiges außerhalb der Arbeit ihre Tatkräft erfordert.</p>



<p><strong>Unsere Einordnung:</strong> Dass Leben auch außerhalb der Arbeit stattfindet, spricht eher für eine motivierte und tatkräftige Persönlichkeit als für eine, die es geruhsam angehen lässt.</p>



<p>Tatsächlich ist auch das genaue Gegenteil des Vorwurfs richtig: In einer Studie haben 63% der befragten Führungskräfte angegeben, dass sie durch die Nutzung flexibler Arbeitsmodelle motivierter sind (2023: Karlshaus, Kaehler &#8211; Teilzeitführung: wissenschaftliche Impulse und aktuelle Praxisbeispiele).</p>



<p>Das hat auch positive Auswirkungen auf die Produktivität. Das Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur zeigt in einer Studie, dass <a href="https://doku.iab.de/kurzber/2006/kb0706.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teilzeitarbeit Flexibilität und Produktivität</a> <a href="https://doku.iab.de/kurzber/2006/kb0706.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">fördert</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Teilzeitkräfte wollen sich nicht weiterbilden und entwickeln</h2>



<p><strong>Der Vorwurf</strong>: Menschen, die in Teilzeit arbeiten, haben mit ihrer Karriere abgeschlossen (Teilzeit = EDEKA <strong>E</strong>nde <strong>de</strong>r <strong>Ka</strong>rriere) &#8211; sonst würden sie ja Vollzeit arbeiten. Deswegen lohnt es sich für Arbeitgebende auch nicht, in deren Weiterbildung und -Entwicklung zu investieren.</p>



<p><strong>Unsere Einordnung</strong>: Das ist so pauschal in vielen Dimensionen einfach falsch.</p>



<p>Erstens haben Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche Bedürfnisse. Wenn ein Vater nach der Geburt seines Kindes erst einmal ein paar Jahre seine Erwerbsarbeit reduziert, sagt das nichts über dessen Karriereambitionen auf das gesamte Berufsleben gesehen aus.</p>



<p>Zweitens entwickeln sich Menschen auch außerhalb der Lohnarbeitszeit erheblich weiter: Elternschaft als Booster für die Entwicklung von ganz wesentlichen &#8211; auch für die Arbeitswelt gut nutzbaren &#8211; Fähigkeiten ist sogar das Thema von Unternehmen, wie zum Beispiel <a href="https://www.mycollective.io/">mycollective</a>. Aber auch im Ehrenamt, im Side Business oder in der Pflege entwickeln Mitarbeiter Fähigkeiten und Perspektiven, die über traditionelle Weiterentwicklungsmaßnamen schwer auszubilden sind.</p>



<p>Drittens stimmt es zwar, dass Teilzeitkräfte weniger Weiterbildung wahrnehmen. Aber das liegt ganz wesentlich an den angebotenen Möglichkeiten. Zum Einen werden ihnen deutlich weniger Maßnahmen angeboten. Zum Anderen passen die Angebote oft nicht zur Lebenssituation von Teilzeitkräften. Zum Beispiel ist es für eine Mutter von einem Säugling sehr schwer möglich, auf eine fünftägige Führungskräfteschulung in Vollklausur zu fahren. In diesem Fall würden remote-fähige Formate deutlich mehr Anklang finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Führung in Teilzeit funktioniert nicht</h2>



<p><strong>Der Vorwurf:</strong> Führungpositionen sind oft mit einem erheblichen Arbeistaufwand verbunden. Außerdem müssen Führungskräfte für ihre Mitarbeiter da sein. Sogar Vollzeitkräfte machen oft Überstunden &#8211; wie soll das dann in Teilzeit gehen?</p>



<p><strong>Unsere Einordnung</strong>: Johanna hat kürzlich sogar ein <a href="https://teilzeittalente.de/buch/">Buch</a> veröffentlich, warum und wie das sehr gut möglich ist. Damit Führung in Teilzeit zum Erfolg wird, müssen aber Führungsaufgaben anders ausgefüllt werden als dies bisher in vielen Unternehmen der Fall ist, zum Beispiel:</p>



<p>Der Fokus muss auf den Ergebnissen und nicht auf die Arbeitszeit gelegt werden. Gute Vertretungsregelungen sorgen dafür, dass auch in Abwesenheit der Führungskraft entschieden werden kann. Gut strukturiertes und dokumentiertes Wissen machen Mitarbeiter:innen eigene Entscheidungen leichter.</p>



<p>Ein großer Vorteil von Teilzeitführung wird hier auch gleich offensichtlich: Die dafür notwendigen Strukturen und Prozesse machen das Arbeitsleben auch für alle Vollzeitmitarbeiter:innen leichter und angenehmer. So wird Teilzeitfreundlichkeit zum Produktivitätsbooster für die gesamte Organisation. Ganz nebenbei wird auch das Problem gelöst, dass Frauen viel zu selten Führungspositionen bekleiden wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Menschen, die in Teilzeit arbeiten, sind teurer und aufwändiger in der Verwaltung</h2>



<p><strong>Der Vorwurf: </strong>Für die Mitarbeiterverwaltung ist es egal, ob jemand Vollzeit oder Teilzeit arbeitet. Die Kosten, zum Beispiel für die Lohnabrechnung, bleiben gleich. Deswegen sind Teilzeitmitarbeiter teurer, weil ich für die gleichen Kosten weniger Arbeit bekomme.</p>



<p>Dazu kommen noch die Meetingzeiten, die oft für Vollzeit- und Teilzeitkräfte ähnlich sind. Wenn für die Abstimmung zwei Stunden pro Woche notwendig sind, kriege ich bei einer 40-Stunden-Woche 38 Stunden &#8222;Nettoarbeit&#8220; pro Woche und bei einer 20-Stunden-Mitarbeiterin nur 18.</p>



<p><strong>Unsere Einordnung:</strong> Im Gegensatz zu den bisherigen Vorurteilen ist dieser Vorwurf grundsätzlich richtig. Die Frage aus unserer Sicht ist: Wie sehr fallen diese Kosten wirklich ins Gewicht im Vergleich zu den Fähigkeiten und der Leistung, die eine passende Besetzung der Stelle mit sich bringen würde? Sind die paar Verwaltungseuros wirklich entscheidend?</p>



<p>Die zur Abstimmung benötigten Meetings sind für viele Organisationen das Argument, um eine Untergrenze an Arbeitsstunden pro Woche festzulegen (zum Beispiel 12 oder 20 Stunden), unter der eine Anstellung wenig Sinn ergibt. Grundsätzlich ist eine gute Meeting-Disziplin einer der entscheidenden Schlüssel zu Produktivitätsgewinnen in Organisationen, wie auch die Studie zur 4-Tage-Woche <a href="https://www.intraprenoer.de/4tagewoche">gerade wieder</a> gezeigt hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Teilzeitkräfte machen alles kompliziert, weil zum Beispiel Meetingszeiten um deren Verfügbarkeiten herum gebaut werden müssen</h2>



<p><strong>Der Vorwurf</strong>: Wenn alle die ganze Woche 9-to-5 arbeiten, ist es ein Leichtes, am Montagmorgen das so wichtige Teammeeting zu halten. Sobald eine Teilzeitkraft am Montag nicht arbeitet, geht die Suche nach dem optimalen Zeitpunkt los: Dienstag ist Kundentermin, Mittwoch ist jemand anderes nicht da, etc&#8230;</p>



<p>Außerdem ist es wichtig, dass der/die Kundenbetreuer:in zur Stelle ist, wenn die Kundin anruft. Sonst kann die Sache nicht direkt aus der Welt geschafft werden und das ist auch kein guter Service.</p>



<p><strong>Unsere Einordnung:</strong> Eine Organisation darauf aufzubauen, dass alle immer verfügbar sind, ist kurzsichtig. Alle brauchen mal einen Urlaub, sind krank oder sind mal in einem anderen wichtigen Termin. Deswegen ist geteiltes und jederzeit abrufbares Wissen, zum Beispiel in einem guten Wiki, klare Prozesse, und schlüssige Vertretungsregeln so wichtig.</p>



<p>Unser Verständnis von Teilzeitfreundlichkeit umfasst nicht die Erlaubnis, dass jede:r sich immer die Arbeitstage und Zeiten aussuchen kann. Natürlich sind wir dafür, die Wünsche der Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Allerdings sind auch die Erfordernisse der Organisation zu beachten &#8211; und da kann ein wöchentliches Team-Meeting dazugehören.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: teilzeitfreundliche Arbeitgebende sind moderne und produktive Organisationen</h2>



<p>Die Vorwürfe gegen Teilzeitarbeit als Bremse für Organisationen lassen sich ausräumen. Aus unserer Sicht sind Teilzeitkräfte sogar eher ein Frühwarnsystem für Abläufe und Prozesse, die nicht rund laufen. Vollzeitkräfte können diese Probleme durch Zeit und Anwesenheit verdecken, Teilzeitkräfte nicht. Deswegen ist eine teilzeitfreundliche Organisation eine produktive Organisationen mit klaren Prozessen.</p>



<p>Wer auf dem Weg zur teilzeitfreundlichen Organisation<a href="https://teilzeittalente.de/fuer-organisationen/#organisationsberatung"> Unterstützung</a> benötigt, kann sich sehr gerne bei uns melden. Genau dafür sind wir da!</p>



<p>Dieser Beitrag basiert auf unserem ersten <a href="https://teilzeittalente.de/angebot-teilzeit-talente-talk/">TEILZEIT.TALENTE Talk</a>. Vielen Dank an alle, die dabei waren und mitdiskutiert haben. Hier finden sich die <a href="https://teilzeittalente.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-10-26-TT-TALK-Teilzeit-nervt-Slides.pdf">Slides</a>.</p>



<p>Nachdem wir in unserem ersten TEILZEIT.TALENTE Talks auf die Argumente gegen Teilzeit geschaut haben, wollen wir in unseren nächsten Talks auf Vorreiterunternehmen blicken, die Teilzeitfreundlichkeit sehr gut umsetzen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Cassini (IT-Beratung, am 12.11. um 12 Uhr), </li>



<li>Tür an Tür Digitalfabrik gGmbH (Open Source Software, am 19.11. um 12 Uhr) und </li>



<li>Acker (Bildung, tbd). </li>
</ul>



<p>Wir freuen uns wieder auf zahlreiche Gäste und Fragen!</p>



<p></p>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://teilzeittalente.de/teilzeit-nervt-welche-vorurteile-gibt-es-und-wie-lassen-sich-diese-entkraeften/">Teilzeit nervt: Welche Vorurteile gibt es und wie lassen sich diese entkräften?</a> erschien zuerst auf <a href="https://teilzeittalente.de">TEILZEIT.TALENTE</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Karriere in Teilzeit in der Beratung</title>
		<link>https://teilzeittalente.de/karriere-in-teilzeit-in-der-beratung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johanna Fink]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 09:07:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führen in Teilzeit]]></category>
		<category><![CDATA[bertatung]]></category>
		<category><![CDATA[teilzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Arbeitswelt verändert sich rasant, und flexible Arbeitsmodelle sind gefragter denn je. Besonders das Thema Teilzeit rückt dabei immer stärker in den Fokus. In einem inspirierenden Event geben Michael Seipel, Vorstand von Cassini Consulting, Johanna Fink und Moritz Orendt spannende Einblicke, wie Teilzeit erfolgreich umgesetzt wird – selbst in Branchen, die traditionell als Vollzeitdomäne gelten. Hier bekommst Du die wichtigsten Erkenntnisse und Tipps direkt aus der Praxis. Warum Teilzeit das Potenzial hat, die Arbeitswelt zu revolutionieren Vielleicht stehst Du selbst gerade an einem Punkt, an dem Du Dich fragst, ob Teilzeit in Deinem Job funktionieren kann. Die gute Nachricht: Ja, es funktioniert, und zwar erstaunlich gut. Viele Teilnehmer*innen des Events berichten von ihren eigenen Erfahrungen und Herausforderungen mit Teilzeitmodellen. Häufig hört man, dass Teilzeitkräfte oft unterschätzt werden oder wichtige Projekte an ihnen vorbeigehen. Michael Seipel von Cassini Consulting widerspricht diesem Vorurteil und macht klar: Bei Cassini sieht man Teilzeit nicht als Nachteil, sondern als Chance, Talente besser zu nutzen. Cassini Consulting startet sogar eine Kampagne, um genau dieses Thema in den Vordergrund zu rücken. Mit „My Way to Perform“ setzt das Unternehmen ein Zeichen für flexible Arbeitsmodelle und zeigt, dass Leistung nicht an die Anzahl der Arbeitsstunden gebunden ist. Wenn Du Dich also fragst, ob Teilzeit in Deiner Branche möglich ist – die Antwort ist ein klares Ja, wenn das Unternehmen bereit ist, umzudenken. Was steckt hinter flexiblen Arbeitsmodellen? Vielleicht denkst Du jetzt: „Klingt gut, aber warum entscheidet sich ein Beratungsunternehmen wie Cassini Consulting überhaupt für Teilzeitmodelle?“ Michael Seipel erklärt es so: Cassini will mehr Vielfalt im Unternehmen schaffen, besonders im Hinblick auf Frauen in Führungspositionen. Dabei stellt sich schnell heraus, dass es nicht nur um flexible Arbeitszeiten geht, sondern um die Möglichkeit, in Teilzeit genauso viel zu erreichen wie in Vollzeit. Das Schlüsselwort hier ist „Performance“. Bei Cassini steht nicht die Anzahl der Stunden im Vordergrund, sondern die Qualität der Ergebnisse. Das bedeutet: Wenn Du bereit bist, Leistung zu bringen, spielt es keine Rolle, ob Du 20, 30 oder 40 Stunden pro Woche arbeitest. Dieses Mindset kann auch Dein Unternehmen inspirieren, mehr Flexibilität zu ermöglichen. Die größten Herausforderungen – und wie Du sie meisterst Viele Teilzeitkräfte kennen das Problem: Man wird oft als „weniger verfügbar“ wahrgenommen und landet schnell auf dem „Abstellgleis“. In der Diskussion kommen diese Bedenken mehrfach auf, doch Cassini Consulting zeigt, dass es auch anders geht. Die Lösung? Transparenz und klare Kommunikation. Wenn Du in Teilzeit arbeitest, ist es wichtig, von Anfang an offen über Deine Verfügbarkeiten zu sprechen – sowohl mit Deinem Team als auch mit Deinen Kunden. Bei Cassini sind Meetings so gestaltet, dass sie remote zugänglich sind, was es Dir ermöglicht, flexibel teilzunehmen. Und wenn Du mal nicht dabei sein kannst, sind Aufzeichnungen und Zusammenfassungen verfügbar. So bleibst Du immer auf dem Laufenden und wirst nicht ausgeschlossen. Wie Du Teilzeit in Deinem Unternehmen erfolgreich etablierst Vielleicht überlegst Du gerade, wie Du selbst Teilzeitmodelle in Deinem Unternehmen voranbringen kannst. Hier sind ein paar praktische Tipps, die Du direkt umsetzen kannst: Warum Teilzeit besonders gut für das Projektgeschäft geeignet ist Michael Seipel bringt es auf den Punkt: „Beratung ist wie gemacht für Teilzeit.“ Warum? Weil im Projektgeschäft immer unterschiedliche Fähigkeiten gebraucht werden, die nicht unbedingt 40 Stunden pro Woche beanspruchen. Vielleicht benötigst Du in einem Projekt nur 20 Stunden pro Woche eine bestimmte Expertise. Warum sollte das dann immer eine Vollzeitstelle sein? Diese Sichtweise hilft Dir, Teilzeit als eine echte Chance zu sehen. Du kannst Deine Fähigkeiten gezielt einbringen und Deine Arbeitszeit so gestalten, dass sie zu Deinem Leben passt – ohne Abstriche bei der Qualität Deiner Arbeit zu machen. Was Du als Teilzeitkraft wissen solltest Wenn Du bereits in Teilzeit arbeitest oder darüber nachdenkst, es zu tun, gibt es ein paar Dinge, die Du beachten solltest. Bei Cassini Consulting arbeiten kaum Mitarbeitende weniger als 50 Prozent. Das liegt daran, dass es ab einem gewissen Punkt schwieriger wird, jemanden voll ins Projektgeschäft einzubinden. Die gängigsten Teilzeitmodelle bei Cassini liegen bei 70 bis 90 Prozent. Hier hast Du noch genug Zeit, Dich in Projekte einzubringen, ohne das Risiko, als „nur Teilzeit“ abgestempelt zu werden. Wichtig ist, dass Dein Unternehmen Teilzeit nicht als Notlösung sieht, sondern als gleichwertige Alternative zur Vollzeit. Und das sollte auch Deine eigene Einstellung sein: Du bist nicht „weniger“ wert, nur weil Du weniger Stunden arbeitest. Im Gegenteil, Du bringst Dich genauso ein und trägst genauso zur Performance bei. Fazit: Teilzeit als Zukunftsmodell für die Arbeitswelt Der Austausch im Event zeigt, dass Teilzeitmodelle viel Potenzial bieten, um die Arbeitswelt flexibler und gerechter zu gestalten. Unternehmen wie Cassini Consulting beweisen, dass es funktioniert, wenn man bereit ist, alte Denkmuster zu hinterfragen und neue Wege zu gehen. Vielleicht denkst Du jetzt: „Könnte das auch in meinem Job klappen?“ Die Antwort lautet: Ja, definitiv! Wenn Du Leistung bringen willst und Dein Unternehmen bereit ist, flexibel zu denken, steht einer erfolgreichen Teilzeitkarriere nichts im Weg. Michael Seipel fasst es treffend zusammen: „Wir müssen weg von der Vorstellung, dass Leistung nur in Vollzeit erbracht werden kann. Es geht darum, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die es allen Mitarbeitenden ermöglichen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen – unabhängig von der Anzahl der Arbeitsstunden.“ Diese Einstellung zeigt, dass Teilzeit keine Einschränkung, sondern eine wertvolle Option ist. Deine nächsten Schritte Wenn Du neugierig geworden bist, wie Du Teilzeit in Deinem eigenen Job etablieren kannst, dann sprich mit Deinem Arbeitgeber und teile Deine Ideen. Nutze die Tipps aus diesem Beitrag und zeige auf, wie Teilzeit nicht nur Dir, sondern auch dem Unternehmen Vorteile bringen kann. Es liegt an uns allen, die Arbeitswelt ein Stück flexibler und inklusiver zu gestalten. Teilzeit ist nicht nur eine Option für Eltern oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen – sie kann für jeden von Vorteil sein, der sein Leben und seine Arbeit bewusster gestalten möchte. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, diese neue Arbeitskultur zu fördern – für eine bessere Work-Life-Balance und eine erfüllendere Karriere!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teilzeittalente.de/karriere-in-teilzeit-in-der-beratung/">Karriere in Teilzeit in der Beratung</a> erschien zuerst auf <a href="https://teilzeittalente.de">TEILZEIT.TALENTE</a>.</p>
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<p>Die Arbeitswelt verändert sich rasant, und flexible Arbeitsmodelle sind gefragter denn je. Besonders das Thema Teilzeit rückt dabei immer stärker in den Fokus. In einem inspirierenden Event geben Michael Seipel, Vorstand von Cassini Consulting, Johanna Fink und Moritz Orendt spannende Einblicke, wie Teilzeit erfolgreich umgesetzt wird – selbst in Branchen, die traditionell als Vollzeitdomäne gelten. Hier bekommst Du die wichtigsten Erkenntnisse und Tipps direkt aus der Praxis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Teilzeit das Potenzial hat, die Arbeitswelt zu revolutionieren</h2>



<p>Vielleicht stehst Du selbst gerade an einem Punkt, an dem Du Dich fragst, ob Teilzeit in Deinem Job funktionieren kann. Die gute Nachricht: Ja, es funktioniert, und zwar erstaunlich gut. Viele Teilnehmer*innen des Events berichten von ihren eigenen Erfahrungen und Herausforderungen mit Teilzeitmodellen. Häufig hört man, dass Teilzeitkräfte oft unterschätzt werden oder wichtige Projekte an ihnen vorbeigehen. Michael Seipel von Cassini Consulting widerspricht diesem Vorurteil und macht klar: Bei Cassini sieht man Teilzeit nicht als Nachteil, sondern als Chance, Talente besser zu nutzen.</p>



<p>Cassini Consulting startet sogar eine Kampagne, um genau dieses Thema in den Vordergrund zu rücken. Mit „My Way to Perform“ setzt das Unternehmen ein Zeichen für flexible Arbeitsmodelle und zeigt, dass Leistung nicht an die Anzahl der Arbeitsstunden gebunden ist. Wenn Du Dich also fragst, ob Teilzeit in Deiner Branche möglich ist – die Antwort ist ein klares Ja, wenn das Unternehmen bereit ist, umzudenken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was steckt hinter flexiblen Arbeitsmodellen?</h2>



<p>Vielleicht denkst Du jetzt: „Klingt gut, aber warum entscheidet sich ein Beratungsunternehmen wie Cassini Consulting überhaupt für Teilzeitmodelle?“ Michael Seipel erklärt es so: Cassini will mehr Vielfalt im Unternehmen schaffen, besonders im Hinblick auf Frauen in Führungspositionen. Dabei stellt sich schnell heraus, dass es nicht nur um flexible Arbeitszeiten geht, sondern um die Möglichkeit, in Teilzeit genauso viel zu erreichen wie in Vollzeit.</p>



<p>Das Schlüsselwort hier ist „Performance“. Bei Cassini steht nicht die Anzahl der Stunden im Vordergrund, sondern die Qualität der Ergebnisse. Das bedeutet: Wenn Du bereit bist, Leistung zu bringen, spielt es keine Rolle, ob Du 20, 30 oder 40 Stunden pro Woche arbeitest. Dieses Mindset kann auch Dein Unternehmen inspirieren, mehr Flexibilität zu ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die größten Herausforderungen – und wie Du sie meisterst</h2>



<p>Viele Teilzeitkräfte kennen das Problem: Man wird oft als „weniger verfügbar“ wahrgenommen und landet schnell auf dem „Abstellgleis“. In der Diskussion kommen diese Bedenken mehrfach auf, doch Cassini Consulting zeigt, dass es auch anders geht. Die Lösung? Transparenz und klare Kommunikation.</p>



<p>Wenn Du in Teilzeit arbeitest, ist es wichtig, von Anfang an offen über Deine Verfügbarkeiten zu sprechen – sowohl mit Deinem Team als auch mit Deinen Kunden. Bei Cassini sind Meetings so gestaltet, dass sie remote zugänglich sind, was es Dir ermöglicht, flexibel teilzunehmen. Und wenn Du mal nicht dabei sein kannst, sind Aufzeichnungen und Zusammenfassungen verfügbar. So bleibst Du immer auf dem Laufenden und wirst nicht ausgeschlossen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Du Teilzeit in Deinem Unternehmen erfolgreich etablierst</h2>



<p>Vielleicht überlegst Du gerade, wie Du selbst Teilzeitmodelle in Deinem Unternehmen voranbringen kannst. Hier sind ein paar praktische Tipps, die Du direkt umsetzen kannst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Feste freie Tage definieren: Es bewährt sich, wenn Teilzeitkräfte immer denselben freien Tag haben, zum Beispiel jeden Mittwoch. Das schafft Klarheit und hilft dem Team, die Arbeitszeit besser zu planen.</li>



<li>Flexibilität im Projektgeschäft nutzen: Besonders im Projektgeschäft, wie es in der Beratung der Fall ist, kannst Du die Arbeitszeiten flexibel gestalten. Hier geht es um die Erreichung von Projektzielen, nicht um die bloße Anwesenheit.</li>



<li>Klare Kommunikation fördern: Sprich offen über Deine Arbeitszeiten und lass Dein Team wissen, wann Du verfügbar bist. Das schafft Vertrauen und sorgt dafür, dass Du auch in wichtige Projekte eingebunden wirst.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Teilzeit besonders gut für das Projektgeschäft geeignet ist</h2>



<p>Michael Seipel bringt es auf den Punkt: „Beratung ist wie gemacht für Teilzeit.“ Warum? Weil im Projektgeschäft immer unterschiedliche Fähigkeiten gebraucht werden, die nicht unbedingt 40 Stunden pro Woche beanspruchen. Vielleicht benötigst Du in einem Projekt nur 20 Stunden pro Woche eine bestimmte Expertise. Warum sollte das dann immer eine Vollzeitstelle sein?</p>



<p>Diese Sichtweise hilft Dir, Teilzeit als eine echte Chance zu sehen. Du kannst Deine Fähigkeiten gezielt einbringen und Deine Arbeitszeit so gestalten, dass sie zu Deinem Leben passt – ohne Abstriche bei der Qualität Deiner Arbeit zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Du als Teilzeitkraft wissen solltest</h2>



<p>Wenn Du bereits in Teilzeit arbeitest oder darüber nachdenkst, es zu tun, gibt es ein paar Dinge, die Du beachten solltest. Bei Cassini Consulting arbeiten kaum Mitarbeitende weniger als 50 Prozent. Das liegt daran, dass es ab einem gewissen Punkt schwieriger wird, jemanden voll ins Projektgeschäft einzubinden. Die gängigsten Teilzeitmodelle bei Cassini liegen bei 70 bis 90 Prozent. Hier hast Du noch genug Zeit, Dich in Projekte einzubringen, ohne das Risiko, als „nur Teilzeit“ abgestempelt zu werden.</p>



<p>Wichtig ist, dass Dein Unternehmen Teilzeit nicht als Notlösung sieht, sondern als gleichwertige Alternative zur Vollzeit. Und das sollte auch Deine eigene Einstellung sein: Du bist nicht „weniger“ wert, nur weil Du weniger Stunden arbeitest. Im Gegenteil, Du bringst Dich genauso ein und trägst genauso zur Performance bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Teilzeit als Zukunftsmodell für die Arbeitswelt</h2>



<p>Der Austausch im Event zeigt, dass Teilzeitmodelle viel Potenzial bieten, um die Arbeitswelt flexibler und gerechter zu gestalten. Unternehmen wie Cassini Consulting beweisen, dass es funktioniert, wenn man bereit ist, alte Denkmuster zu hinterfragen und neue Wege zu gehen.</p>



<p>Vielleicht denkst Du jetzt: „Könnte das auch in meinem Job klappen?“ Die Antwort lautet: Ja, definitiv! Wenn Du Leistung bringen willst und Dein Unternehmen bereit ist, flexibel zu denken, steht einer erfolgreichen Teilzeitkarriere nichts im Weg.</p>



<p>Michael Seipel fasst es treffend zusammen: „Wir müssen weg von der Vorstellung, dass Leistung nur in Vollzeit erbracht werden kann. Es geht darum, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die es allen Mitarbeitenden ermöglichen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen – unabhängig von der Anzahl der Arbeitsstunden.“ Diese Einstellung zeigt, dass Teilzeit keine Einschränkung, sondern eine wertvolle Option ist.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Deine nächsten Schritte</h2>



<p>Wenn Du neugierig geworden bist, wie Du Teilzeit in Deinem eigenen Job etablieren kannst, dann sprich mit Deinem Arbeitgeber und teile Deine Ideen. Nutze die Tipps aus diesem Beitrag und zeige auf, wie Teilzeit nicht nur Dir, sondern auch dem Unternehmen Vorteile bringen kann.</p>



<p>Es liegt an uns allen, die Arbeitswelt ein Stück flexibler und inklusiver zu gestalten. Teilzeit ist nicht nur eine Option für Eltern oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen – sie kann für jeden von Vorteil sein, der sein Leben und seine Arbeit bewusster gestalten möchte.</p>



<p>Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, diese neue Arbeitskultur zu fördern – für eine bessere Work-Life-Balance und eine erfüllendere Karriere!</p>
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